Wissen Sie, seit wann die Digitalkameras Einzug in die Privathaushalte gefunden haben? Jetzt werden Sie darüber nachdenken, wann Sie das letzte Mal einen Film zum Entwickeln abgegeben haben statt einer SD-Speicherkarte. Um die Jahrtausendwende herum begann die Ablösung der analogen Kamera. Sie glauben, dass es schon länger her sein muss. Da muss ich Sie enttäuschen.
Zwar geht die Geschichte der Digitalkamera bis in die 1960er Jahre zurück, aber die ersten funktionsfähigen Geräte kamen erst Mitte der 1970er Jahre…und waren nicht besonders benutzerfreundlich. Die Auflösung betrug 1 Megapixel, das Gewicht 4kg und es dauerte 23 Sekunden, bis das Bild auf der Datenkassette gespeichert war. Doch die Entwickler forschten weiter und in den 1980er Jahren begann sich die Digitalkamera langsam bei Werbe-, Studio- und Modefotografen durchzusetzen.
Im privaten Sektor geschah dies allerdings wirklich erst nach dem Jahr 2000. Die Jahrtausendwende läutete nämlich auch eine Wende bei den Preisen der Digitalkameras ein, so dass sich auch die breite Masse die digitalen Kameras leisten konnte. Viele Firmen haben inzwischen auch den Bau analoger Kameras eingestellt, da der Umsatz in dem Bereich doch stark zurückging.
Und das ist auch verständlich, wenn man sich die Vorteile der Digitalkameras anschaut. So hat man die Möglichkeit, sehr viel mehr Bilder zu machen, ohne den Film wechseln zu müssen und man muss seine Fotos auch nicht mehr entwickeln, sondern kann sie digital auf der Festplatte lassen. Und die Bilder dann gemütlich auf dem Fernseher ansehen und das Diarahmen auslassen. Es gibt wirklich Technik, die das Leben bequemer macht.