Mobil surfen mit dem Internet Stick

Der Internet Stick, oder wie er auch genannt wird, Webstick, UMTS-Stick oder Surf-Stick, ist wirklich ein kleines Wunder der Technik. Sein Inneres verfügt über eine winzige Mobilfunkantenne sowie einem Funkmodem. Er sieht nicht nur aus wie ein USB-Stick, sondern ist auch einer, allerdings ein multifunktionelles Gerät, welches sowohl auf HSDPA/HSUPA als auch auf UMTS, EDGE und GPRS abgestimmt ist. Wenn Sie wirklich frei sein wollen, dann ist ein Internet Stick das optimale für Sie. Denn egal wohin es Sie in Deutschland verschlägt, ob Sie nun auf einem Rastplatz an der Autobahn stehen oder am Strand liegen, Sie können im Internet surfen so viel und so oft Sie wollen. Die Flatrates der Provider ermöglichen es Ihnen.

Bedienungsfreundlich – einstecken und alles geht wie von selbst!

Nichts ist einfacher als die Installation eines Internet Sticks, zumal ihre Nutzung für jeden Computer, ob PC zuhause, Notebooks oder Netbooks geeignet ist. Der Internet Stick wird in eine freie USB-Buchse eingesteckt und verbunden. Dies ist aufgrund der Kompatibilität der Schnittschnellen supereinfach. Die Installation erfolgt nun, außer wenigen Mausklicks, fast ganz von alleine. Was es auch für Ungeübte denkbar unkompliziert macht. Wenn Sie die Möglichkeiten eines Internet Sticks im Urlaub nutzen wollen, am besten schon zuhause installieren, da es erforderlich ist den Tarif Ihres Providers ein einziges Mal, d. h. vor dem ersten Surfen, zu aktivieren. Nachdem die Software aufgespielt wurde, fehlt nur noch die Eingabe der PIN-Nummer und schon ist das World-Wide-Web für Sie offen. Falls Sie ein Mac Notebook benutzen, sollten Sie genauer hinschauen, wenige Internet Sticks funktionieren nicht mit dem Apfel zusammen.

Wie sieht es mit der Geschwindigkeit beim mobilen Surfen aus?

Wie beim DSL oder Handy ist auch der Internet Stick abhängig von der Verfügbarkeit der Netze, die im Normalfall 384 kbit/s überträgt, demnach sechsmal schneller als mit ISDN. Bei voller Geschwindigkeit sind also Netzwerkspiele theoretisch möglich. So sind die Datenkarten für UMTS Dual-Mode-Geräte, wie auch beim Funknetz der mobilen Telefone der 3. Generation. D. h. ist der UMTS-Empfang nur geringfügig, verlagert sich das Funkmodem automatisch zum GSM-Netz (Global System for Mobile Communications). Die Übertragungsraten der neuen Datenkarten liegen inzwischen mittels HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) bei 1,8 bis 7,2 Mbit/s und mit HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) bis zu 5,8 Mbit/s. Allerdings garantieren nur die großen Provider mit eigenen Netzen für diese Schnelligkeit, die einem DSL-Modem mit 6 MB gleichkommt. Bei Chip finden Sie aber noch ein paar Tuning-Tipps, damit Ihr Surf Stick die Geschwindigkeit auch voll ausnutzt.

Bild: berlin-pics / pixelio.de

Ähnliche Artikel:

  1. Aktuelle Multimedia Prospekte im Internet
  2. Mit dem Surfstick unterwegs ins Netz
  3. Mobil mit Windows und Apple Laptops

Tags: , ,